Rezension – Libellentage

(Werbung Rezensionsexemplar HarperCollins Verlagsgruppe)

Laura Wood
HarperCollins Verlag
Seiten 320
Historisch

Bea interessiert sich nicht sonderlich für die Konventionen ihrer Zeit. Das ärgert besonders ihre Eltern. Sie interessiert sich für Insekten und ist ein offener und wissbegieriger Mensch. Im Jahr 1930 ist so etwas bei jungen Damen aber nicht gerne gesehen. Ihre Eltern beschließen sie zu verheiraten. Um dieser arrangierte Ehe zu entfliehen verbringt Bea einen Sommer in der Toskana bei ihrem Onkel. Ihre Eltern erhoffen dass sie dort Manieren erlernt, doch in der Villa ihres Onkels treibt sich so mancher Maler oder andere Künstler herum. Dort trifft sie auf Ben und erfährt zum ersten Mal Freiheitsliebe und was Romantik bedeutet. Der Sommer währt nicht lang und dennoch verändert er Bea komplett.

Ich bin auf das Buch durch das Cover aufmerksam geworden und ich habe von dem Buch genau das bekommen was ich auch erwartet habe. Der Schreibstil ist super einfach und man kommt sehr schnell durch die Seiten. Durch die Kürze des Romans, schreitet die Geschichte relativ schnell voran, was mir hier aber auch sehr gut gefallen hat. Das Buch setzt sich mit den Themen Feminismus, Kunst und in einigen Passagen mit dem beginnen des zweiten Weltkriegs auseinander. Außerdem gibt es hier eine kleine aber feine Liebesgeschichte. Im Großen und Ganzen war ich sehr zufrieden mit dem Buch und für eine kurzweilige Unterhaltung ist es auch wirklich empfehlenswert. Doch eine Sache hat mich etwas gestört. Da dies ein kurzer Roman ist, hatte ich das Gefühl, dass das Buch viel zu viel wollte, dafür dass es nur so wenig Seiten hat. Es gab hier viele Themen die aber nur sehr knapp angeschnitten wurden, das fand ich ein bisschen schade. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen und kann das Buch wirklich empfehlen.

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